12. und 13. Klassen erleben „König Lear“ von Shakespeare im E.T.A.-Hoffmann-Theater Bamberg

Kurz vor Ferienbeginn hatten die 12. und 13. Klassen die Gelegenheit eine der rätselhaftesten und faszinierendsten Tragödien Shakespeares anzuschauen: „König Lear“. Das Stück begann mit der Abdankungsszene Lears, der seine Macht und Krone an seine Töchter übertragen möchte. Allerdings unterwirft er dabei seine Töchter einem Liebeswettstreit: Wer seinen Vater am meisten liebe, bekomme den größten Anteil am Erbe. Während sich die beiden älteren Töchter in ihren Liebesbeteuerungen zu übertreffen versuchen, lehnt die jüngste – und eigentlich die liebste – Tochter das heuchlerische Ritual ab. Dies verärgert den verblendeten König so sehr, dass er sie enterbt und verstößt. Doch den beiden anderen Töchtern wird der Vater im Laufe der Zeit schnell zu viel, sodass sie ihn bei Sturm und Regen ebenfalls verstoßen. So setzt eine für fast alle Beteiligten letztlich tödlich endende Folge von Intrigen, Rache, Betrug und Wahnsinn ein. Die Wahrheit wird erst dann erkannt, wenn es zu spät ist.

Nicht nur die Länge von fast 3,5 Stunden, sondern auch der vielschichtige Inhalt waren sicherlich ziemlich schwere Kost am Vormittag. Dennoch verfolgten die Schüler gebannt die dramatische Handlung und ließen sich von der Inszenierung mitreißen.

Wir danken dem E.T.A Hoffman Theater Bamberg für die Möglichkeit, unsere Schüler dieses Stück erleben zu lassen, sowie die freundliche Bereitstellung der Bilder.