Mein Start an der Beruflichen Oberschule Bamberg

– Eindruck eines Schülers der 11. Klasse FOS -

Der erste Tag an der FOS war etwas nervenaufreibend – zum einen die Nervosität an einer neuen Schule zu sein, mit neuen Mitschülern und Lehrern und zum anderen die Angst, dem Niveau des Unterrichtsstoffs nicht gewachsen zu sein oder nicht mithalten zu können. Die erste Begegnung war die mit unserem Klassenleiter, der sehr nett war und uns mit einigem Organisatorischen vertraut machte. Ansonsten war es in der Klasse in den ersten Tagen auffallend still, da sich fast noch keiner kannte. Erste Pausengespräche fanden nur zögerlich statt und wenn, dann höchstens mit den Banknachbarn. Erst in der zweiten Woche bildeten sich langsam kleinere Grüppchen und man wusste durch die vielen Vorstellungsrunden, bei denen jeder immer das Gleiche sagte (bis auf einmal, da war es auf Englisch), zumindest schon mal ein paar Namen von den Leuten, mit denen man sich das Klassenzimmer teilt. Der Tutor der Klasse und die Fete im Hof sollten uns weiter „heimisch“ werden lassen. Schließlich hatten wir dann in der zweiten Woche noch den „Teambildung-Workshop“ bei Frau Susanne Stadler, den in diesem Schuljahr erstmals alle 11. Klassen der FOS durchliefen. Durch kleine spielerische Übungen lernten wir ziemlich schnell die Interessen, Eigenheiten und Namen unserer Mitschüler kennen, da man dabei miteinander und als Gemeinschaft kommunizieren und gemeinsame Wege finden musste, um die einzelnen Aufgaben zu lösen. Wir hatten hierbei viel Spaß und so wurden endlich die Berührungsängste abgebaut und viele neue Kontakte geknüpft. Zudem haben wir gelernt, aufeinander zu achten und uns gegenseitig bei Problemen zu helfen, was in diesem Schuljahr sicher noch sehr hilfreich sein wird. Ein wirklich tolles Projekt, wodurch wir auch keine Schwierigkeiten hatten, unsere Klassensprecher am Ende der Woche zu wählen. Jetzt gilt es noch, sich den Herausforderungen des Unterrichts zu stellen…