Sonnenuhr

Die Sonnenuhr der Beruflichen Oberschule Bamberg ist das Produkt einer Seminargruppe im Rahmen des Seminars 2005. Diese Seminargruppe wurde von Corinna Oschütz und Dr. Stephan Link betreut. Die Sonnenuhr wurde von Kerstin Kiefer und Jakob Schulz gestaltet und geplant. Ein Teil der Fertigungs- und Montagearbeiten wurde in Eigenleistung im Rahmen der fachpraktischen Ausbildung unter der Leitung von Gerd Geus ausgeführt.

 
 
Die Sonnenuhr steht im Trockenbiotop der Schule und ist eine horizontale Sonnenuhr. Als solche besitzt sie ein waagerechtes Zifferblatt und ihr Schattenstab (griech. Gnomon) ist erdachsenparallel geneigt. Der Grundkörper besteht aus grauem Granit. Das Zifferblatt und der Gnomon sind aus Edelstahl.
 
 
Die Sonnenuhr zeigt die wahre Ortszeit (WOZ) an. Um mit der Sonnenuhr die mitteleuropäische Zeit zu ermitteln, ist die Zeit auf dem inneren Zifferblatt abzulesen und die Korrektur (siehe untere Tabelle) zu berücksichtigen. Möchte man die mitteleuropäische Sommerzeit ermitteln, so ist das äußere Zifferblatt zu verwenden und die entsprechenden Korrekturwerte zu addieren.
 
 
 
In der Korrektur sind zwei Phänomene berücksichtigt und zusammengefasst:
 
  • Bamberg befindet sich auf dem Längengrad 10,9° und ist somit 4,1° vom Längengrad 15° (Nullmeridian unserer Zeitzone) entfernt. Somit geht die Sonnenuhr 16 Minuten gegenüber der Zonenzeit nach.
  • Für den Betrachter auf der Erde bewegt sich die Sonne im Lauf eines Jahres nicht gleichmäßig schnell über den Himmel, während sich die Erde nahezu gleichmäßig schnell um ihre Achse dreht. Sonnenuhren zeigen die Sonnenzeit und „moderne“ Uhren die mittlere Zeit. Die Differenz zwischen Sonnenzeit und mittlerer Zeit nennt sich Zeitgleichung.

Hier finden sie die Korrekturtabelle zum Download.